Ausstellungstermine im regionalen Umfeld

AUSSTELLUNGSTERMINE

Aussetzung von Veranstaltungen aufgrund Coronavirus !

 

Durch Vorgaben der Bundesregierung und die daraus resultierende Empfehlung des VDH sollen alle Veranstaltungen bis auf weiteres nicht stattfinden.
Dies gilt vorerst bis nach Ostern u.a. für alle Hauptversammlungen, Ausstellungen, Prüfungen und Treffen.

Wenn ein Ausstellungstermin abgesagt werden muss und ein Ausweichtermin besteht, bleiben die Meldungen gültig.
Es sei denn, der Aussteller widerruft seine ursprügliche Meldung in schriftlicher Form.

    Datum Typ Ausstellung Veranstalter, Ausstellungs-/Sonderleiter Richter/Rassen Meldeschluss   OM/ST
2
0
2
0
2.5. SRA Hoppegarten
Reitrevier Münchehofen
15366 Dahlwitz-Hoppegarten OT Münchehofe
DPK, BG Oranienburg
Jens Middelmann
Hauptstraße 77
16727 Oberkrämer OT Schwante
Tel.: (03 30 55) 7 11 77
ABGSAGT  25.4.  
3.5. SRA Hoppegarten
Reitrevier Münchehofen
15366 Dahlwitz-Hoppegarten OT Münchehofe
DPK, BG Berlin Nord-Ost
Stephanie Schuster
Krummenseestr.13
15566 Schöneiche bei Berlin
Tel.: (01 79) 7 53 08 94
ABGSAGT  25.4.  
23.5. SRA Wallerfangen
Lothringer Str. 32
66798 Wallerfangen (Freilandschau)
DPK, BG Dillingen
Wolfgang Spreier
Mühlbergweg 32
66763 Dillingen
Tel.: (0 68 31) 70 36 47
Mob.: (0 68 31) 76 99 684
Janett Ehlerding, D  17.5.  
31.5. IRA Erfurt
Messe
Gothaer Str. 34
99094 Erfurt
VDH-LV Thüringen
Dieter Baumgarten
Tel.: (0 36 21) 73 54 83
Hildeward Hoenderken, NL  ABGESAGT..  
6.6. IRA Neumünster
Holstenhallen
Justus-von-Liebig-Str. 1-4
24537 Neumünster
VDH-LV Nord
Petra Arnold
Tel.: (01 60) 1 43 70 98
Mario Funk, D  ABGESAGT..  
7.6. SRA Hamburg
Oststeinbeker Weg 83
22117 Hamburg
DPK, BG Hamburg
Dirk Möller
Mob.: (0 41 01) 3 17 77
June Wall, IRL  31.5.  
12.6. IRA Dortmund
Westfalenhallen
Rheinlanddamm 200
44139 Dortmund
VDH Dortmund
Brigitte Krause
Peter Machetanz, D  ABGESAGT..  
14.6. ESA Dortmund
Westfalenhallen
Rheinlanddamm 200
44139 Dortmund
VDH Dortmund
Brigitte Krause
Miro Zlojutro, HR  ABGESAGT..  
20.6. IRA Gießen
An der Hessenhalle 11
35398 Gießen
VDH LV Hessen
Ines Weiß
Zeljko Gajic, SLO  ABGESAGT..  
21.6. SRA Frankfurt-Harheim
Grundweg
60437 Frankfurt-Harheim
DPK, BG Frankfurt
Ines Weiß
Am Silberberg 8
65326 Aarbergen
Tel.: (0 61 20) 9 18 92 20
Mob.:
Doris Kühn, D  14.6.  
27.6. SRA Ludwigshafen
Im Heuweg 135
67063 Ludwigshafen
DPK, BG Ludwigshafen
Silke Busam
Adolf-Diesterweg-Str.93
67071 Ludwigshafen
Tel.: (01 70) 3 23 53 84
Doris Kühn, D  21.6.  
28.6. SRA Ahlbeck
17375 Ahlbeck
DPK, BG Ückermünder Heide
Dieter Schoknecht
Tel.: (03 82 52) 66 91 64
Mob.: (01 75) 6 85 77 58
Mario Funk, D  21.6.  
26.7. SRA Lünen-Brambauer
Brechtener Straße 58
44536 Lünen-Brambauer
DPK, BG Lünen-Unna
Werner van der Sand
Vogesenstraße 19
47137 Duisburg
Tel.: (02 03) 42 28 55
Janett Ehlerding, D  19.7.  
1.8. IRA Hude-Wüsting (ehem. Bremen)
Freigelände Holler Landstraße
27798 Hude(Wüsting)
VDH-LV Weser-Ems
noch nich bekannt
   ABGESAGT..  
2.8. NRA Hude-Wüsting (ehem. Bremen)
Freigelände Holler Landstraße
27798 Hude(Wüsting)
VDH-LV Weser-Ems
noch nicht bekannt
   ABGESAGT..  
16.8. SRA Eissen
Hüssenberg Halle
Agissenstraße 30
34439 Eissen
DPK, BG Warburg/Scherfede
Cornelia Loeser
Tel.: (0 52 46) 9 69 99 84
Miro Zlojutro, HR  9.8.  
5.9. SRA Wolzig
Friedersdorfer Straße 50
15754 Wolzig
DPK, BG Ueckermünder Heide
Dieter Schoknecht
Marianne Slooijer, NL  29.8.    
6.9. IRA Ludwigshafen
Friedrich-Ebert-Halle
Erzberger-Straße 89
67063 Ludwigshafen
VDH LV Rheinland-Pfalz
Beate Mink
Georg Walther, D 1.   8.7.
2.  31.7.
 
20.9. SG Eisenach (Mehrzweckhalle)
Julius-Lipold-Str.
99817 Eisenach/Thr.
DPK, BG Wartburg-Hainisch Thüringer Land
Dieter Schuchardt
Tel.: (03 69 24) 4 19 69
Yvonne Schöne, D (Groß- u. Toypudel)
Doris Kühn, D (Klein- u. Zwergpudel)
 6.9.  
26.9. SRA Wallerfangen
Lothringer Str. 32
66798 Wallerfangen (Freilandschau)
DPK, BG Dillingen
Wolfgang Spreier
Mühlbergweg 32
66763 Dillingen
Tel.: (0 68 31) 70 36 47
Mob.: (0 68 31) 76 99 684
Uta Huppertz, D  20.9.  
17.10. IRA Dortmund
Westfalenhallen
Rheinlanddamm 200
44139 Dortmund
VDH Dortmund
Brigitte Krause
noch nicht benannt 1.  19.8.
2.   9.9.
 
7.11. NRA Karlsruhe
Messe Karlsruhe
Messeallee 1
76287 Rheinstetten
VDH-LV Baden-Württemberg
Peter Gaßner
Kelterstr. 61
70825 Korntal
Tel.: (07 11) 80 44 98
Anke Taubitz-Münchow, D 1.  18.9.
2.  3.10.
 
8.11. IRA Karlsruhe
Messe
Messeallee 1
76287 Rheinstetten
VDH-LV Baden-Württemberg
Peter Gaßner
Tel.: (07 11) 80 44 98
Horst Kliebenstein, D 1.  18.9.
2.  3.10.
 
21.11. SRA Obergriesbach
Zum Gemeinschaftshaus 1
86573 Obergriesbach
DPK, BG Augsburg-München
Werner Lingenfelser
Holunderweg 7
86573 Obergriesbach
Tel.: (0 82 51) 87 18 58
Mob.: (0172) 10 15 941
Petra Ulrichová Plisková, CZ  15.11.  
13.12. GW Leipzig
Messe-Allee 1
04356 Leipzig
VDH
Regina Schmeißer
Liane Kubbe, D 1.  14.10.
2.   4.11.
 
Legende
SRA Spezial-Rassehunde-Ausstellung ESA Europasieger-Ausstellung Dortmund
SG Siegerschau des DPK GW German Winner Leipzig
NRA Nationale Rassehunde-Ausstellung BSA Bundessieger-Ausstellung Dortmund
IRA Internationale Rassehunde-Ausstellung Link zur Ausschreibung
Link zur Online-Meldung Link zur Meldestatistik
 
 

 


Legende
SRA Spezial-Rassehunde-Ausstellung ESA Europasieger-Ausstellung Dortmund
SG Siegerschau des DPK GW German Winner Leipzig
NRA Nationale Rassehunde-Ausstellung BSA Bundessieger-Ausstellung Dortmund
IRA Internationale Rassehunde-Ausstellung WHA Welthundeausstellung
ATS Annual Torphy Show Hannover Link zur Ausschreibung
Link zur Online-Meldung Link zur Meldestatistik

 

 

 

 

 
 

 

 

 

Veröffentlichung einer unbefristeten Zuchtbuchsperre

Eine unbefristete Zuchtbuchsperre wegen groben Verstoßes gegen die Zuchtordnung wurde für Frau Sarina Hapke,

Zwinger ,,of Aniras Sol" verhängt.

 

 

 

 

Wichtiger Hinweis !

Liebe Aussteller, wir möchten unbedingt in Ihrem eigenen und Unser aller Interesse darauf verweisen, das im Zusammenhang mit

einer Anmeldung zur Ausstellung unbedingt die erforderlichen Gebühren zu entrichten sind !

Innerhalb der Meldefristen kann aus technischen,persönlichen Hinderungsgründen eine Absage erfolgen,welche nicht Gebührenpflichtig wird.

Ein nach Meldefrist unbegründetes oder begründetes Fernbleiben von Ausstellungen bleibt Gebührenpflichtig und ist in jedem Fall zu entrichten.

Nicht bezahlen kann ein befristetes Austellungsverbot nach sich ziehen !

 

 

 

                       

Das sollte jeder Aussteller wissen !

FEDERATION CYNOLOGIQUE INTERNATIONALE (AISBL)
SECRETARIAT GENERAL: 13, Place Albert 1er B – 6530 Thuin (Belgique)
____________________________________________________________________

20.01.2012 / DE
FCI-Standard Nr. 172
PUDEL
(Caniche)
FCI-St. Nr. 172 – 20.01.2012

ÜBERSETZUNG : Christina Bailey
URSPRUNG : Frankreich
DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL-
STANDARDS : 06.03.07
VERWENDUNG : Gesellschaft- und Begleithund
KLASSIFIKATION FCI : Gruppe 9 Gesellschafts- und
Begleithunde.
Sektion 2 Pudel
Ohne Arbeitsprüfung


KURZE HISTORISCHE ZUSAMMENFASSUNG


Das französische Wort “caniche” (Poodle) kommt etymologisch von dem französischen Wort “cane” für die weibliche Ente. In anderen Ländern ist der Name mehr mit im Wasser plätschern assoziiert. Ursprünglich war dieser Hund für die Jagd von Wildgeflügel benutzt worden. Er stammt von dem Barbet ab, von dem er auch viele Eigenschaften beibehalten hat. In 1743 nannte man ihn “la caniche”: weiblicher Barbet. Später wurden dann der Barbet und der Caniche mehr und mehr separiert. Zűchter haben sehr viel harte Arbeit investiert, um die ursprűnglichen Exemplare mit gleichmässiger Farbe zu erhalten. Wegen seines freundlichen, spielerhaften und loyalen Charakters und auch wegen seiner vier Grőssen und verschiedener Farben, die jederman, je nach Geschmack wählen kann, wurde der Pudel ein sehr beliebter Gefährte.


ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD :


Hund von mittleren Proportionen mit charakteristischem krausen Haarkleid, gelockt oder geschnürt.
FCI-St. Nr. 172 – 20.01.2012

Er hat das Ansehen eines intelligenten, stets wachsamen, munteren, sowie harmonisch gebauten Hundes, der den Eindruck von Eleganz und stolz erweckt.
WICHTIGE PROPORTIONEN:
• Die Länge der Schnauze ist ungefähr neun Zehntel des Schädels.
• Die Länge des Körpers (Schulterblatt – Sitzbeinhöcker) ist etwas grösser als die Höhe am Widerrist.
• Die Höhe am Widerrist ist fast die Gleiche wie die Höhe an der Kruppe.
• Die Höhe am Ellbogen ist fünf Neuntel der Höhe am Widerrist.


VERHALTEN / CHARAKTER :


Dieser Hund ist bekannt für seine Loyalität und seine Lern- und Dressurfähigkeit, was ihn zu einem besonders angenehmen Gesellschaftshund macht.

KOPF :


Vornehm, gradlinig und in Proportion zum Körper. Der Kopf muss gut geschnitten sein, nicht zu schwer aber auch nicht übermässig fein.


OBERKOPF:


Schädel: Seine Breite beträgt weniger als die Hälfte der Kopflänge. Von oben betrachtet erscheint der Schädel oval und im Profil etwas konvex. Die Längsachsen von Schädel und Schnauze sind leicht auseinanderlaufend.
Augenbrauenbogen: Mässig betont, mit langem Haar bedeckt.
Stirnfurche: Breit zwischen den Augen, zum stark ausgeprägten Hinterhauptbein abnehmend. (Beim Zwergpudel darf das Hinterhauptbein weniger betont ausgebildet sein).
Stop: Wenig ausgeprägt.
FCI-St. Nr. 172 – 20.01.2012

GESICHTSBEREICH:


Nasenschwamm:

Gut entwickelt, im Profil gesehen senkrecht, geöffnete Nasenlöcher. Bei schwarzen, weissen und silbernen Hunden ist die Nase schwarz; bei den braunen ist sie braun.
Bei den Apricot- oder rotfalben Pudeln ist der Nasenschwamm braun oder schwarz.


Fang:

Oberes Profil gradlinig, in der Länge ca. neun Zehntel der Schädellänge. Die beiden unteren Kieferknochen verlaufen fast parallel. Der Fang ist kräftig. Das untere Profil des Fangs wird durch den unteren Kiefer bestimmt und nicht durch den Rand der Oberlippe.


Lefzen:

Mässig entwickelt, eher trocken, von mittlerer Dicke. Die Oberlippe liegt auf der Unterlippe ohne überzuhängen. Bei den schwarzen, weissen und grauen Pudeln sind die Lefzen schwarz. Bei den Apricot-Pudeln und rotfalben Exemplaren sind die Lippen mehr oder weniger dunkel braun oder schwarz. Der Lefzenwinkel darf nicht ausgeprägt sein.

Kiefer / Zähne:

Scherengebiss mit kräftigen Zähnen.
Backen: Nicht hervortretend, durch Knochen geformt. Die Partie unterhalb der Augen ist gut gemeisselt und gering ausgefüllt. Die Jochbeine sind nur gering betont.

Augen:

Feuriger Ausdruck, in Höhe des Stirnabsatzes, leicht schräg eingesetzt. Mandelförmige Augen. Schwarz oder dunkelbraune Farbe. Bei den braunen Pudeln dürfen die Augen dunkel bernsteinfarben sein.
Augenlider: Die Augenlider sind schwarz bei den schwarzen, weissen und grauen Pudeln; braun bei den braunen Pudeln. Bei den Apricot Pudeln oder rotfalben Exemplaren dürfen sie braun oder schwarz sein.

Ohren:

Ziemlich lang und entlang der Wangen herabhängend. Der Ansatz befindet sich in der Verlängerung einer Linie, die vom Profil der Nasenkuppe ausgeht und unterhalb des äusseren Augenwinkel verläuft. Flach, unterhalb des Ansatzes breiter und an der Spitze abgerundet; sie sind mit sehr langem, welligem Haar bedeckt. Die Ohrenleder sollten bis zu den Lefzenwinkeln reichen.
FCI-St. Nr. 172 – 20.01.2012

HALS:

Fest, Nackenlinie leicht gebogen, von mittlerer Länge und gut proportioniert. Der Kopf wird hoch und stolz getragen. Im Schnitt ist der Hals oval und ohne Wammenbildung. Seine Länge ist etwas geringer als die des Kopfes.

KÖRPER:

Gut proportioniert; die Länge übertrifft etwas die Höhe am Widerrist.

Widerrist:

Mässig ausgeprägt.

Rücken:

Kurz. Rückenlinie harmonisch und straff. Die Widerristhöhe ist ungefähr gleich wie die Höhe an der Kruppe.

Lenden:

Fest und muskulös.

Kruppe:

Gerundet aber nicht abfallend.
Vorbrust: Die Spitze des Brustbeins soll leicht hervortreten und genügend hoch liegen.

Brustkorb:

Bis zu den Ellenbogen reichend. In der Breite zwei Drittel der Tiefe entsprechend. Bei Standard Pudeln sollte der Brustumfang –hinter den Schultern gemessen- die Widerristhöhe um wenigstens 10 cm übertreffen. Ovales Rippenschiff, breit im Bereich des Rückens.

Bauch und Flanken :

Aufgezogen, jedoch nicht übermässig.

RUTE:

Ziemlich hoch auf der Höhe der Lendenpartie angesetzt. Sie kann entweder natürlich belassen werden oder auf ein Drittel, körpernah, oder auf die Hälfte der natürlichen Länge kupiert werden. Im Stand ist die Rute unten, in der Bewegung wird sie schräg nach oben gerichtet getragen.

GLIEDMASSEN


VORDERHAND:

Vollkommen gerade und parallel, gut bemuskelt mit guten Knochen. Der Abstand vom Ellenbogen zum Boden ist etwas mehr als die Hälfte der Höhe zum Widerrist.

Schultern:

Schräg liegend, gut bemuskelt. Das Schulterblatt bildet mit dem Oberarm einen Winkel von ungefähr 110º.

Oberarm:

Die Länge des Oberarms entspricht der des Schulterblattes.
Vorderfuβwurzelgelenk: In Verlängerung des Unterarms.
Vordermittelfuβ: Kräftig und im Profil fast gerade.
FCI-St. Nr. 172 – 20.01.2012
 

Vorderpfoten:

Eher klein, fest geschlossen, ein kurzes Oval bildend. Zehen sind gut gewölbt und kompakt. Die Ballen sind hart und fest. Die Krallen sind schwarz bei schwarzen und grauen Pudeln. Bei den braunen sind sie braun.
Bei den weissen Pudeln dürfen die Krallen jede Farbe von hornfarben bis zu schwarz haben. Bei den Apricot Pudeln und den rotfalben Exemplaren sind sie braun oder schwarz.

HINTERHAND:

Von hinten betrachtet sollen die Läufe parallel gestellt sein; Muskulatur gut entwickelt und deutlich in Erscheinung tretend. Das Sprungelenk ist ziemlich gut gewinkelt. Die Hüft-, Knie- und Sprunggelenke sollen ausgeprägt sein.

Schenkel:

Gut bemuskelt und kräftig.

Hintermittelfuβ:

Ziemlich kurz und vertikal. Der Pudel muss ohne Afterkrallen geboren werden.

Hinterpfoten :

Siehe Vorderpfoten.

GANGWERK:

Der Pudel hat eine tänzelnde und leichtfüssige Gangart.

HAUT:

Geschmeidig, ohne Schlafheit, pigmentiert.
Bei schwarzen, braunen, grauen und apricotfarbenen oder rotfalben Pudeln muss die Pigmentierung der Farbe des Haarkleides entsprechen. Bei den weissen Pudeln wird eine silbergraue Hautfarbe angestrebt.

HAARKLEID


HAAR:
Pudel mit lockigem Haar (Wollpudel): Üppig, von feiner, wolliger Textur, sehr gekräuselt, elastisch und dem Druck der Hand widerstehend. Die Wolle soll dicht, reichlich und von gleichmässiger Länge, ebenmässige Locken bildend sein.
Schnürenpudel: Üppig, von feiner, wolliger und dichter Textur, charakteristische Schnüre bildend, die mindestens 20 cm lang sein sollten.
FCI-St. Nr. 172 – 20.01.2012

FARBE:

Regelmässige Farbe: Schwarz, Weiss, Braun, Grau, Apricot und Rotfalb
 Braun: Sollte rein, ziemlich dunkel, regelmässig und warm sein. Beige und seine helleren Abstufungen sind nicht zugelassen.
 Grau: Muss regelmässig sein, rein, soll weder ins Schwarze noch ins Weisse gehen
 Apricot: Muss regelmässig sein, ohne Abstufungen ins Beige oder Cremefarbene auch nicht ins Rotfalbene.
 Rotfalb: Muss regelmässig űber den ganzen Körper sein. Es darf niemals ins Apricotfarbene gehen.
Augenlider, Nasenschwamm Lippen, Zahnfleisch, Gaumen, natürliche Öffnungen, Hodensack und Fussballen sind gut pigmentiert.
GRŐSSE:
 Grosspudel: Über 45 cm bis zu 60 cm mit einer Toleranz von 2 cm. Der Grosspudel muss eine vergrösserte und entwickelte Reproduktion des Kleinpudels sein und dabei alle typischen Merkmale aufweisen.
 Kleinpudel: Über 35 cm bis zu 45 cm.
 Zwerpudel: Über 28 cm bis zu 35 cm. Der Zwergpudel soll einen verkleinerten Kleinpudel darstellen und nach Möglichkeit dieselben Proportionen beibehalten, ohne Verzwergungsmerkmale aufzuweisen.
 Toy-Pudel: Über 24 cm bis zu 28 cm (das erwünschte Ideal ist 25 cm) und bis 24 cm (mit einer Toleranz von –1 cm). Der Toy Pudel stellt in seinem Gesamtbild das Aussehen eines Zwergpudels dar und gleiche Proportionen erfüllen alle Standardbedingungen. Alle Mermale einer Verzwergung sind ausgeschlossen, nur das Hinterhauptbein kann weniger betont sein.


FEHLER:


Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum
FCI-St. Nr. 172 – 20.01.2012

Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu beachten ist.


• Karpfen- oder Senk-Rücken
• Zu tief angesetzte Rute
• Zu unruhiges Exemplar
• Zähne
 Das Fehlen von 2 PM1 wird nicht bestraft
 Das Fehlen von einem oder zwei PM2, falls symetrisch
 Das Fehlen der M3 wird nicht bestraft


SCHWERE FEHLER:


• Fehlendes Pigment am Nasenschwamm
• Nasenrücken zu spitz
• Spitzer Fang
• Gewölbter Nasenrücken
• Zähne:
 Das Fehlen von zwei PM2, falls es nicht symetrisch ist
• Zu grosse oder tiefliegende Augen, nicht dunkel genug
• Zu kleine Ohren
• Abfallende Kruppe
• Rute im Bogen über den Rücken getragen
• Hinterhandwinkelung zu gerade
• Fliessende und langgestreckte Gangart
• Spärliches, weiches oder hartes Haarkleid
• Unbestimmte oder unregelmässige Farbe, grau-schwarz oder grau-weiss, ausgewaschenes falb, cremefarbe, beige in braunen Pudeln oder sehr dunkles braun.


AUSSCHLIESSENDE FEHLER:


• Aggressiv oder ängstlich
• Pigmentloser Nasenschwamm
• Mangelnder Typ, speziell im Kopf
• Vorbiss oder Rückbiss
• Zähne:
FCI-St. Nr. 172 – 20.01.2012

 Das Fehlen von einem Schneidezahn oder eines Fangzahnes oder eines Reisszahnes (P4 oberes Gebiss, M1 unteres Gebiss)
 Das Fehlen eines PM3 oder eines PM4
 Das Fehlen von drei oder mehr PM (ausser PM1)
• Fehlende Rute oder natürliche kurze Rute
• Afterkrallen oder Spuren davon an den Hinterläufen
• Fell, welches nicht einfarbig ist
• Weisse Abzeichen, weisse Haare an den Füssen
• Hunde, die grösser als 62 cm in Grosspudeln und kleiner als 23 cm in Toys sind
• Hunde, die Verzwergungsmerkmale aufweisen, Apfelkopf, nicht erkennbar ausgeprägtes Hinterhauptbein, übertriebener Stop, Glotzaugen, zu kurzer, aufgeworfener Fang, zurückweichender Unterkiefer, fehlendes Kinn.
• Praktisch keine Stirnfurche
• Zu leichter Knochenbau bei den Toys
• Über den Rücken getragene Rute, dessen Spitze über die Flanken oder die Kruppe fällt.
Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden.
N.B. Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
FCI-St. Nr. 172 – 20.01.2012
 

Zusatz zum Standard


ANERKANNTE AUSSTELLUNGSSCHUREN


Löwenschur:

Der Pudel, gleichgültig ob mit gelocktem oder geschnürtem Haarkleid, wird an der Hinterhand bis zu den Rippen geschoren.
Ebenfalls geschoren werden: die Schnauze, ober- und unterhalb der unteren Augenlider; die Wangen; die Vorder- und Hinterläufe, bis auf Manschetten oder Ringe und beliebige Muster an den Hinterläufen, die Rute, ausser einem runden oder länglichen Pompon. Ein Schnurrbart ist für alle Exemplare vorgeschrieben.
Es ist erlaubt, an den Vorderläufen ein Haarkleid, Hose genannt, zu belassen.
Moderne Schur: An allen vier Beinen darf das Haarkleid belassen werden, vorausgesetzt, dass folgende Regeln beachtet werden.


1. Es werden geschoren:
a) Der untere Teil der Vorderläufe, von den Krallen bis zur Kralle am Carpalballen; der unter Teil der Hinterläufe bis zur gleichen Höhe. Mit der Schermaschine dürfen nur die Zehen geschoren werden.
b) Kopf und Rute gemäss den vorhergenannten Vorschriften.
In dieser Schur können ausnahmsweise zugelassen werden:
• Ein kurzer Bart am Unterkiefer, der nicht stärker als 1cm sein sollte; seine untere Linie wird parallel zum Kiefer geschoren. Die Bartform, genannt « de bouc » (Ziegenbart), ist nicht erlaubt.
• Der Pompon an der Rute kann weggelassen werden.


2. Gekürztes Haar:

Am Körper mehr oder weniger lang aber wenigstens 1 cm, um auf der Rückenpartie eine Moirierung zu haben. Die Länge wird um die Rippen herum und oben an den Gliedmassen allmählich gesteigert.
FCI-St. Nr. 172 – 20.01.2012
 


3. Reguliertes Haarkleid:


a) Auf dem Kopf, auf dem eine Krone mit vernünftiger Höhe erhalten bleibt, genau wie auf dem Hals bis zum Widerrist, sowie vorne ohne Unterbrechung in einer leicht schrägen Linie vom oberen Teil der Vorbrust bis zum geschorenen Teil der Pfote. Oben an den Ohren, bis höchstens ein Drittel ihrer Länge, kann das Haarkleid mit der Schere gekürzt werden oder in Richtung des Fells geschoren werden. Der untere Teil wird mit Haar bedeckt belassen, dessen Länge sich von oben nach unten erhőht und in Fransen endet, die mit der Schere angeglichen werden können.
b) Auf den Gliedmassen « Hose », die einen deutlich erkennbaren Übergang zum geschorenen Teil der Pfoten bilden. Die Länge der Haare erhöht sich allmählich nach oben, so dass sie (Haare langgezogen) auf den Schultern und auf den Schenkeln ca. 4 bis 7 cm lang sind. Die Länge des Haarkleides hängt von der Grösse des einzelnen Exemplars ab; es soll nicht bauschig wirken. Die « Hose » der Hinterläufe soll die typische Winkelung des Pudels unterstreichen. Jede andere Schur, die diesen Vorgaben nicht entspricht, führt zur Disqualifikation. Unabhängig davon, welche Schur angewendet wurde, darf diese die Bewertung auf einer Ausstellung auf keinen Fall beeinflussen. Alle vorgestellten Pudel, die in derselben Klasse starten, sollen gemeinsam bewertet und beurteilt werden.

Englische Schur:

Bei dieser Schur werden in Ergänzung zur Löwenschur Motive, z.B. Ringe oder Manschetten an den Hinterläufen modelliert oder auf dem Kopf ein Haarschopf belassen. Für diese Schur ist kein Schnurbart vorgeschrieben. Das Fehlen einer scharfen Abgrenzung am Haarkleid der Hinterhand ist erlaubt. Der Haarschopf ist nicht verbindlich vorgeschrieben (es ist verboten Haarspray oder andere Substanzen zu benutzen um den Haarschopf zu befestigen).
FCI-St. Nr. 172 – 20.01.2012
 

Pudel, die mit einer anderen als im Standard beschriebenen Schur vorgestellt werden, können, solange sie so aussehen, an Ausstellungen oder sonstigen offiziellen Veranstaltungen nicht um Bewertungen konkurrieren, ohne jedoch deswegen von der Zucht ausgeschlossen zu sein.

 

 

                            Viel Erfolg !

 

 

 

 

Das sollte ich  wissen !

 

 

 

Was ich über eine erfolgreiche

Hundeausstellung wissen sollte?

 

 

Was ist eine Hundeausstellung?

 

Die Definition nach der VDH - Zuchtschau-Ordnung lautet:

Zuchtschauen sind eine zuchtfördernde Einrichtung.

Sie sind öffentliche Veranstaltungen, die der Bewertung von Rassehunden im Eigentum in- oder ausländischer natürlicher Personen dienen.

 

Was ist eine Hundeausstellung?

 

Im Grunde ist die Hundeausstellung eine Zuchtschau, auf der die Nachzucht der Rasse gezeigt wird.

Ein Zuchtrichter stellt fest in wieweit der zu bewertende/ausgestellte Hund den Richtlinien des gültigen internationalen Rassestandards entspricht.

 

 

Rassehundausstellungen

Schönheitswettbewerbe der Hunde werden in der Zwischenzeit auch Rassehundausstellungen oder Zuchtschauen genannt, da das Wort Schönheit auch irreführend sein kann.

In diesen Ausstellungen werden Hunde in den verschiedenen Klassen vorgestellt.

 

Jüngsten-klasse/Babyklasse/Nachwuchsklasse

Hunde in dieser Klasse haben das erste Lebensjahr noch nicht vollendet.

Die Formwertnoten die in dieser Klasse vergeben werden, ermöglichen es Prognosen für die weitere Zukunft, der jungen Hunden, bei Ausstellungen zustellen.

Die Prognosen sollten jedoch nicht als endgültig angesehen werden.

Der Hundebesitzer kann aber dadurch erkennen ob er den Hund in der Jugendklasse vorstellen sollte und ob der Hund eventuell für weitere Ausstellungen geeignet ist.

 

Jugendklasse

Hunde in dieser Klasse sind 12 - 24 Monate alt.

In dieser Klasse kann die Zuchtbewertung (Übereinstimmung mit dem Rassestandard), der jungen Hunde abgeschlossen werden.

Das geschieht durch die die qualitative Beurteilung

(ist der Hund geeignet die Rasse zu verbessern oder zu verschlechtern?).

Es wird aber in dem Rahmen der Beurteilung keine Zuchtzulassung vergeben.

 

Champion-klasse

Hunde dieser Klasse müssen älter wie 15 Monate alt sein und der Hund, der gemeldet wird, muss den Titel tragen.

Die Beurteilung bekommen nur Hunde die bereits den Titel CAC oder RCAC haben.

Der Hund benötigt mindestens vier CAC Titel, einer dieser Titel muss aus von aus einer Nationalen Ausstellung und einer aus einer Internationalen Zuchtausstellung sein, wenn der Hund um den Erhalt des CACIB (Befähigungsnachweis zur internationalen Rassestandard - bzw. Schönheits - Meisterschaft) ausgestellt werden soll.

Die Teilnahme an diesem Wettbewerb dient zur Auswahl der Anwärter für den Titel des Nationalen Champions.

Bei diesen Ausstellungen wird der beste Hund aller Rassen ausgezeichnet.

Dieser Hund wird dann mit dem Titel "Ausstellungsbester" ausgezeichnet.

Erzielt der Hund innerhalb von 12 Monaten drei CACIB Auszeichnungen in mehreren Ländern, berechtigt ihn das den Titel internationaler Champion zutragen.

 

 

 

Gebrauchshundeklasse

 

Hunde dieser Klasse müssen älter wie 15 Monate alt sein, es sind Hunde der sogenannten Gebrauchshunderassen die hier teilnehmen.

Ziele dieser Wettbewerbe, die von den Vereinen nach den Regeln des Dachverbandes für Hundewesen durchgeführt werden, sind:

mittels Erziehung, Arbeit und Dressur die natürliche Fähigkeiten der Gebrauchshunderasse zu fördern.

An Hand von Aufzeichnungen können die Fortschritte des Hundes nachvollzogen werden. Diese Ausstellungen sind für alle Gebrauchsrassehunde auch nicht zuchtwertgeprüfte Hunde.

Um das der Hund jedoch Gebrauchshundechampion werden kann, muss er dem Rassestandard zumindest annähernd genügen.

 

Offene-klasse

 

Diese Offene-klasse steht allen zu bewerteten Hunden, auch den Junghunden offen.

Den Titel CACS, Befähigungsnachweis zur Übereinstimmung mit dem Rassestandard, bekommt der beste Hund der mit vorzüglich ausgezeichnet wird.

Den Titel RCACS, Reserve - CACS, bekommt der zweit beste Hund.

 

Veteranen-klasse

 

Hunde dieser Klasse müssen 8 Jahre und älter sein.

Eine Meldung ist nur möglich, wenn der Hund am Tage vor der Zuchtschau das 8. Lebensjahr vollendet hat.

Es wird besonders auf die Kondition dieser Hunde geachtet werden.

Die Hunde der Veteranen-klasse bekommen keine Formwertnote, sie werden platziert.

Aus dem erstplatzierten Rüden und der erstplatzierten Hündin wird der „Beste Veteran

der Rasse“ ermittelt, der dann an dem Wettbewerb „Bester Hund der Rasse (BOB)“ teilnimmt.

 

Ehrenklasse

 

Eine Meldung ist nur möglich, wenn bis zum Tage des offiziellen Meldeschlusses der Titel „Internationaler Schönheitschampion der F.C.I.“ bestätigt wurde.

Die Bestätigung des Internationalen Schönheitschampion ist der Meldung in Kopie beizufügen.

Die Hunde der Ehrenklasse bekommen keine Formwertnote, sie werden platziert.

Der an erster Stelle platzierte Hund nimmt am Wettbewerb „Bester Hund der Rasse“ teil.

 

Sammelklassen

 

Bei so genannten Zuchtgruppen oder Paargruppen wird z. B. die Gruppe von einem Züchter beurteilt und nicht die Fähigkeit des einzelnen Hundes.

Die für Zuchtgruppen oder Paargruppen verliehenen Preise beinhalten die erzielte Homogenität der Zuchtauswahl der Hunde.

 

 

 

Hundeausstellung - Was sollte ich wissen/bedenken?

 

Welche Hunde sind zugelassen zur Hundeausstellung?

 

Zugelassen sind nur Rassehunde, deren Standard bei der F.C.I. hinterlegt ist, die in ein von der F.C.I. anerkanntes Zuchtbuch bzw. Register eingetragen sind und das vorgeschriebene Mindestalter von sechs Monaten am Tage vor der Zuchtschau vollendet haben.

 

Welche Hunde sind nicht zugelassen zur Hundeausstellung?

 

Bissige, kranke, krankheitsverdächtige, mit Ungeziefer behaftete und missgebildete Hunde sowie Hündinnen, die läufig oder sichtlich trächtig oder in der Säugeperiode oder in Begleitung ihrer Welpen sind, dürfen nicht in das Zuchtschaugelände eingebracht werden.

Sie sind von einer Bewertung ausgeschlossen.

Läufigkeit

Am besten vor der Anmeldung einen Blick auf den Läufigkeitskalender der Hündin werfen.

Mit Rücksicht auf die anwesenden Rüden auf der Hundeausstellung dürfen läufige Hündinnen nicht ausgestellt werden.

 

Ausschlussgründe der Hunde zur Hundeausstellung

 

Hunde, die sich auf einer Zuchtschau als bissig oder unangemessen aggressiv gegenüber Menschen oder anderen Hunden erwiesen haben, können mit einem befristeten oder unbefristeten Ausstellungsverbot für alle vom VDH geschützten Zuchtschauen belegt werden.

 

Meldung der Hunde zur Hundeausstellung

 

- Zur Meldung eines Hundes ist nur der Eigentümer berechtigt.

- Er kann sich vertreten lassen; die Vertretungsvollmacht ist nachzuweisen.

- Die Meldung kann nur unter dem im Zuchtbuch bzw. Register eingetragenen Namen des Hundes

erfolgen.

- Die Abgabe der Meldung verpflichtet zur Zahlung der Meldegebühr.

- Mit der Meldung erkennt der Eigentümer die VDH-Zuchtschau-Ordnung als für sich verbindlich

an.

- Doppelmeldungen sind unzulässig.

- Ein Zurückziehen einer Meldung ist bis zum Tag des offiziellen Meldeschlusses in schriftlicher

Form möglich.

- Die Zuchtschauleitung kann in solchen Fällen bis max. 25 % der Meldegebühr als

Bearbeitungsgebühr einbehalten.

Der Eigentümer kann den Hund selbst oder durch einen Beauftragten ausstellen lassen.

Der zur Abgabe der Meldung berechtigte Vertreter gilt auch als für die Zuchtschau beauftragt.

Handlungen und/oder Unterlassungen des Beauftragten wirken für und gegen den Eigentümer.

Verlegt der Veranstalter den Termin, kann die Meldung schriftlich zurückgezogen werden.

Der Veranstalter kann hierfür eine Ausschlussfrist setzen.

Zur Wirksamkeit der Terminverlegung reicht eine Benachrichtigung des Veranstalters an den

Eigentümer aus.

Werden bei Verlegung des Veranstaltungstermins erfolgte Meldungen nicht innerhalb der

Ausschlussfrist zurückgezogen, so gelten sie als für den neu festgesetzten Veranstaltungstermin

abgegeben.

 

Meldegelder zur Hundeausstellung

 

Das Meldegeld wird von den Veranstaltern festgelegt.

Die finanzielle Begünstigung einzelner Ausstellergruppen ist untersagt.

 

 

Pflichten des Ausstellers auf der Hundeausstellung

 

1. Die Aussteller erkennen an, dass Formwertnoten und Platzierungen des Zuchtrichters

unanfechtbar sind.

Sie unterliegen keiner Überprüfung.

Beleidigung des Zuchtrichters oder öffentliche Kritik seiner Bewertungen und

Platzierungen sind unzulässig.

2. Für das rechtzeitige Vorführen der Hunde sind die Aussteller selbst verantwortlich.

3. Die Abstammungsnachweise der gemeldeten Hunde, die Leistungsurkunden bei *

Gebrauchshunden sowie die Nachweise über Siegertitel sind auf Anforderung vorzulegen.

4. Die korrekte Katalognummer ist von der den Hund vorführenden Person deutlich sichtbar zu

tragen.

5. Jede Form von „double -handling“, d. h. der Versuch oder die Durchführung einer

Beeinflussung des zu bewertenden Hundes von außerhalb des Ringes ist verboten.

Bei Zuwiderhandlungen können die betreffenden Hunde von einer Bewertung ausgeschlossen

werden.

6. Auf dem Zuchtschaugelände ist ein über das Kämmen und Bürsten hinausgehendes

Zurechtmachen des Hundes unter Verwendung jedweder Mittel und Hilfen untersagt.

Die Verwendung von sog. Galgen ist untersagt.

Im Bewertungsring und im Ehrenring darf ein Hund nicht auf einem Podest vorgestellt werden.

Ein solcher Fall ist durch Beiziehung des Meldeformulars zu klären.

Ist die Klassenangabe nicht eindeutig, ordnet der Veranstalter den Hund einer Klasse zu.

Es ist untersagt, einen Hund auf Wunsch eines Ausstellers hin zu versetzen, ohne dass obige

Voraussetzungen vorliegen.

 

Jeder Aussteller ist zur Abnahme eines Kataloges verpflichtet.

 

Der Katalog muss folgende Mindestangaben beinhalten:

- Veranstalter

- Zuchtschauleiter

- Ort

- Datum

- Art der Zuchtschau

- Zugehörigkeit zu VDH und F.C.I.

- Zuchtrichter

- gemeldete und zu bewertende Hunde mit Angabe des vollständigen Namens

- Zuchtbuchnummer

- Wurftag

- Eltern

- Züchter und Eigentümer

- dessen Anschrift aufgeführt sein sollte.

 

 

Rechte des Ausstellers auf der Hundeausstellung

 

Formelle Beanstandungen an der Durchführung der Zuchtschau und an der Vergabe von Titeln und Titel-Anwartschaften sind unverzüglich unter Hinterlegung eines Sicherheitsgeldes in Höhe von drei Meldegebühren schriftlich der Zuchtschauleitung oder binnen zwei Tagen nach Schluss der Veranstaltung (Poststempel) der VDH-Geschäftsstelle zu melden.

Im letzten Fall ist ein Verrechnungsscheck für die Sicherheitsgebühr beizufügen.

Fristversäumnis gilt als Verzicht auf das Rüge-recht.

 

Versetzen eines Hundes in eine andere Klasse auf der Hundeausstellung

 

Das Versetzen eines Hundes in eine andere Klasse als gemeldet ist nur möglich,

wenn dieser in Bezug auf

- Alter

- Geschlecht

- Farbschlag

- Haarart

- mangels Ausbildungskennzeichen

- anderer Voraussetzungen

- oder durch einen Fehler der Zuchtschauleitung

in eine falsche Klasse eingeordnet wurde.

 

Ein solcher Fall ist durch Beiziehung des Meldeformulars zu klären.

Ist die Klassenangabe nicht eindeutig, ordnet der Veranstalter den Hund einer Klasse zu.

Es ist untersagt, einen Hund auf Wunsch eines Ausstellers hin zu versetzen, ohne dass obige Voraussetzungen vorliegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was kann ich im Vorfeld beeinflussen

 

 

 

 

 

Dinge die sich positiv auf eine gute Bewertung des Hundes auswirken

 

 

- der Hund sollte gepflegt sein, sein Fell nicht riechen

- der Hund sollte weder übergewichtig sein, noch Untergewicht haben

- der Hund sollte ein solides Ringtraining absolviert haben

- der Hund sollte sich ruhig, aufmerksam und freundlich im Ring verhalten

je nach Rasse

- Eine weiche, sehr dünne Nylonleine, die an die Fellfarbe des Hundes angepasst ist

- ein dünnes, gerolltes Lederhalsband

- ein nicht eng anliegendes feingliedriges Kettenhalsband

- die Leine sollte der Fellfarbe des Hundes angepasst sein, sowie leicht und weich

- eine Kordel die an einem Halsband eingearbeitet ist oder auch eine aus

Leder-bestehende Leine eignen sich zum Vorführen der Hunde

- der Aussteller sollte seine Kleidung so wählen das sich der Hund gut davon abhebt.

 

 

 

 

Dinge die sich negativ auf eine gute Bewertung des Hundes auswirken

 

- wenn der Hund in sich zusammenfällt,

- wenn der Hund keine Aufmerksamkeit zeigt

- wenn der Hund schlapp und desinteressiert vor dem Richter steht.

- wenn der Hund sich unruhig und zapplig zeigt

- wenn der Hund sich hinlegt, umher springt oder hinsetzt.

- Der Lichteinfall durch Sonnenstrahlen lässt die gewünschte Augenfarbe

(schwarz-braun) erheblich heller und kann dadurch möglicherweise als fehlerhaft

beurteilt werden.

- für manche Hunderassen, sind das z.B. ungeeignete Halsbänder,

schwere dicke Halsbänder das sind beispielsweise großgliederige Kettenhalsbänder und

auch Lederhalsbänder.

- Eine falsche Leine

Für einige Hunderassen am besten gar nicht erst verwenden:

Hanfstricke,

Kettenleine mit Ledergriff,

Felix-Leinen,

verlängerbar-doppelte Leinen

- Was die wichtigen/richtigen Dinge in diesem Fall für die Ausstellung des Hundes sind,

erfahren Sie sicherlich in einen Hundeverein in ihrer Nähe.

 

 

 

 

 

 

 

Grundvoraussetzungen für die Hundeausstellung

 

- Eine gute Sozialisierung des Hundes ist ganz wichtig.

- Der Hund sollte wirklich Spaß haben Artgenossen und Menschen um sich zu haben.

Sinnvoll ist es wenn er das schon durch einen Hundeverein kennen gelernt hat und daran gewöhnt ist.

- Eine gute Grundausbildung des Hundes sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

- Auch eine Leinenführigkeit sollte dem Hund bekannt sein und ist im Ring unbedingt nötig.

- Zur Ausstellung sollte der gemeldete Hund gesund und gepflegt erscheinen.

Das heißt z. B. der Hund hat kein Übergewicht und ist auch nicht untergewichtig.

- Hat der Hund Zahnstein so ist ein vorheriger Besuch beim Tierarzt sinnvoll um diesen entfernen zu lassen.

- Bei Bedarf sollten die Augen des Hundes vor Beginn der Ausstellung noch einmal gereinigt werden.

- Auch an eine Säuberung des Außenohres sollte gedacht werden.

- Ebenso sollte der Hund ein sauberes Fell haben und keinen unangenehmen Geruch an den Händen des Richters hinterlassen, wenn er den Hund zur Bewertung anfasst.

Hundeausstellung - Vorbereitung

 

- den Hund anmelden

- den Hund vorbereiten für das Ringtraining bei der Hundeausstellung

- den Hund vorbereiten für das Konditionstraining bei der Hundeausstellung

 

Haarkleid

- das Fell des Hundes wenn nötig in die richtige Länge bringen, ggf. trimmen je nach Rasse

- je nach Hunderasse den Hund noch baden vor der Hundeausstellung

- das Haarkleid des Hundes gut bürsten

 

Zähne/Zahnpflege

- es ist sinnvoll darauf zu achten das der Hund keinen Zahnstein hat.

(Zahnstein beim Hund immer fachmännisch entfernen lassen.)

- dem Hund am Tag der Ausstellung die Zähne putzen

- Auch den hinteren Bereich der Mundhöhle vom Hund sollten Sie kontrollieren.

 

Fitness des Hundes

- gute Fitness/Kondition des Hundes ist wichtig

ungünstig auf die Bewertung wirken sich aus:

- häufiges hinsetzen des Hundes

- häufiges hinlegen des Hundes

- Übergewicht des Hundes

- übermäßiges Hecheln des Hundes

 

Läufigkeit

Am besten vor der Anmeldung einen Blick auf den Läufigkeitskalender der Hündin werfen.

Mit Rücksicht auf die anwesenden Rüden auf der Hundeausstellung dürfen läufige Hündinnen nicht ausgestellt werden.Hundeausstellung - Vorbereitung

- den Hund anmelden

- den Hund vorbereiten für das Ringtraining bei der Hundeausstellung

- den Hund vorbereiten für das Konditionstraining bei der Hundeausstellung

 

 

Haarkleid

- das Fell des Hundes wenn nötig in die richtige Länge bringen, ggf. trimmen je nach Rasse

- je nach Hunderasse den Hund noch baden vor der Hundeausstellung

- das Haarkleid des Hundes gut bürsten

 

Zähne/Zahnpflege

- es ist sinnvoll darauf zu achten das der Hund keinen Zahnstein hat.

(Zahnstein beim Hund immer fachmännisch entfernen lassen.)

- dem Hund am Tag der Ausstellung die Zähne putzen

- Auch den hinteren Bereich der Mundhöhle vom Hund sollten Sie kontrollieren.

 

Fitness des Hundes

- gute Fitness/Kondition des Hundes ist wichtig

ungünstig auf die Bewertung wirken sich aus:

- häufiges hinsetzen des Hundes

- häufiges hinlegen des Hundes

- Übergewicht des Hundes

- übermäßiges Hecheln des Hundes

 

Läufigkeit

Am besten vor der Anmeldung einen Blick auf den Läufigkeitskalender der Hündin werfen.

Mit Rücksicht auf die anwesenden Rüden auf der Hundeausstellung dürfen läufige Hündinnen nicht ausgestellt werden.

 

Ringtraining für die Hundeausstellung

 

 

- Handling wird die Art wie Sie ihren Hund im Ring präsentieren genannt.

- Das Ringtraining hat eine hohe Auswirkung auf die Bewertung durch die Richter.

- Viele Aussteller die neu sind im Bereich der Hundeausstellung, denken oft das der Hund auch ohne Ringtraining, im Vorfeld auskommt.

Leider stellt sich dann sehr schnell heraus das dem nicht so ist.

- Der Hund tut genau die unerwünschten Dinge die keine gute Bewertung bewirkt,

wie z.B. er springt oder setzt sich einfach hin usw.

Der Hund verhält sich völlig anders wie gewohnt.

- Es ist eben doch etwas anderes wenn der Hund bei einem Spaziergang über Feld und iiiiWiese neben Ihnen her trabt als im Ring.

- Das gleiche gilt für das Stehen vom Hund.

- Für das Ringtraining ist es ganz wichtig das es immer die gleichen Kommandos für den Hund gibt.

- Sinnvoll ist es auch wenn die Kommandos anders lauten für den Hund wie im "Alltag".

- Beispielsweise im Ring wird der Hund nicht im Ring bei Fuß gehen, weil er dadurch in seinem Bewegungsablauf eingeschränkt ist.

- Ohne ein vernünftiges Ringtraining für den Hund geht es nicht.

 

Neue Kommandos für die Hundeausstellung könnten sein:

Alltag – Fuß Hundeausstellung - laufen

Alltag – Steh Hundeausstellung - stellen

Für die Präsentation im Ring könnte es für den Hund "Achtung" oder "aufpassen" heißen.

Das Wort "Zähne" wäre eine Möglichkeit für die Gebisskontrolle auf der Hundeausstellung.

Ihren eigenen Ideen ist in diesem Bereich keine Grenze gesetzt.

 

Checkliste für die Hundeausstellung

 

- Meldebestätigung

- Einzahlungsbeleg

- Impfpass des Hundes

- Ahnentafel vom Hund

 

- Sicherheitsnadel/Ansteckclip für die Startnummer

- Ausstellungsleine

Eine weiche, sehr dünne Nylonleine, die an die Fellfarbe des Hundes angepasst ist, ist sehr zu empfehlen.

Da die Handhabung von Lederleinen (meist sind sie zu steif) zu schwer sind für die Hundeausstellung.

- Pflegeutensilien für den Hund

Bürste und/oder Kamm

Lappen, Handtuch

Tuch für die Augen

- Eine Decke oder Handtuch für den Hund

- Klappstuhl

- Fotoapparat

 

Findet die Ausstellung im Freien statt wo die Sonne stark scheint:

- ein Faltzelt oder

- ein Sonnenschutz für den Hund

 

- Wasserflasche für den Hund

- Wassernapf

- Hundefutter

- Leckerlis für den Hund, zum Vorführen

etwas was der Hund sehr mag

weiche, nicht zu große Kaufsticks eignen sich am besten

 

- Verpflegung für Herrchen/Frauchen

 

 

 

 

Viel Erfolg !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ablauf einer Hundeausstellung

 

Ankommen bei der Hundeausstellung

 

- Bei der Ankunft auf der Hundeausstellung, wird der dort anwesende Tierarzt den Impfpass des gemeldeten Hundes überprüfen.

- Anschließend bekommen Sie im Ausstellungsbüro der Hundeausstellung Ihre Ausstellungsunterlagen.

- Die Ausstellungsunterlagen bestehen aus

einem Katalog, mit allen gemeldeten Teilnehmern der Hundeausstellung

und der eigenen Startnummer

- Der Katalog beinhaltet

die Reihenfolge der Klassen im Katalog so wie sie dort aufgeführt sind, so ist auch die Reihenfolge während der Hundeausstellung.

- Daraus können Sie ersehen wann Sie mit ihrem Hund dran sind.

- Nun sollten Sie sich mit ihrem gemeldeten Hund einen Platz am Ring suchen.

- Damit die besten Plätze nicht schon alle weg sind ist es sinnvoll rechtzeitig zukommen.

Die besten Plätze heißt es sind die gegenüber dem Richtertisch.

Von dort können die Hunde am besten gesehen werden, bei der Endbewertung.

- Haben Sie einen Platz gefunden, sollten Sie ihren gemeldeten Hund sich auf seine Decke legen lassen und warten bis Sie an der Reihe sind.

- Nun befestigen Sie ihre Startnummer gut sichtbar mit dem Clip an ihrer Kleidung.

- Sollten Sie eine längere Anfahrt z.B. mit dem Auto haben, bedenken Sie bitte das sie rechtzeitig auf dem Ausstellungsgelände ankommen.

- Der Hund sollte Zeit haben sich zu erholen bevor es zur Hundeausstellung geht.

 

 

Der Ablauf im Ring

 

- Sie sind selber verantwortlich das Sie bei dem Aufruf des Ringsteward (der Helfer des Richters), der die jeweiligen Klassen in den Ring ruft, pünktlich erscheinen.

- Das sollten Sie bedenken wenn Sie mit dem gemeldeten Hund noch einmal Gassi gehen wollen.

- Schauen Sie am besten noch mal in den Katalog wann die Klasse in der ihr Hund gemeldet ist aufgerufen wird.

- Das Ausstellen des gemeldeten Hundes beginnt mit dem Einlaufen/betreten Frühringes.

- Oft wird dieses Einlaufen/betreten des Frühringes unterschätzt, doch gerade dies ist die Zeit wo sich die erfahrenen Richter ihren ersten Eindruck von den ausgestellten Hunden im Ring machen.

- In der kurzen Zeit des Einlaufens sollte alles stimmen, ideal ist ein möglichst eleganter und flotter Auftritt mit dem Hund.

- Der Richter sollte von Ihnen dabei angeschaut werden, das signalisiert dem Richter ein Guten Tag, hier bin ich.

- Jetzt suchen Sie sich ihren Platz zwischen den anderen Ausstellern.

- Den Platz finden Sie an Hand der Startnummer auf ihrer Kleidung, denn im Ring wird sich nach Nummern aufgestellt.

- Sie sollten dabei auf die anderen Teilnehmer und deren Hunde achten und ausreichend Platz lassen rechts und links.

- Die Hunde sollen zunächst in Position gestellt werden, wenn der Richter in der Mitte des Ringes steht.

- Die Hunde in Position stellen heißt, der Hund steht so das der Richter ihn gut von der Seite anschauen/betrachten kann.

- Das dient dazu das sich der Richter einen Überblick über die ausgestellten Hunde verschafft.

- Anschließend wird der Richter die Aussteller auffordern gemeinsam die Hunde im Kreis zu führen, im Trab.

- Da muss man sein Tempo mit dem Hund nach dem vorhergehen Aussteller richten.

- In der Einzelbewertung können Sie selber das vorteilhafteste Tempo für ihren Hund angeben.

- So mit verschafft sich der Richter einen ersten Eindruck über die Gesamtqualität der ausgestellten Hunde im Ring.

- Der Richter gibt nun das Kommando zum abbrechen.

- Jetzt ruft er den ersten Teilnehmer mit seinen Hund zur Einzelbewertung zu sich.

- So lange Sie mit ihrem Hund noch nicht an der Reihe sind, lassen Sie ihren Hund in dieser Wartezeit entspannen.

- Wenn die Hunde in angespannter Haltung bleiben, während der Wartezeit, wird das die Hunde konzentrationsmäßig überfordern.

- Der Richter ruft jeden Aussteller mit dem Hund einzelnen zu sich, als erstes für die Standmusterung.

- Wenn Sie mit ihrem Hund aufgerufen werden, machen Sie ihren Hund aufmerksam und gehen Sie mit ihm zum Richter.

- Ist die Standmusterung beendet durch den Richter gehen Sie mit ihrem gerichteten Hund wieder zum Ende der wartenden Reihe oder Sie verlassen den Ring mit dem Hund.

- In der Zwischenzeit wird der Richter den nächsten Aussteller mit seinem Hund zur Standmusterung aufrufen.

 

 

 

 

 

Standmusterung der gemeldeten Hunde

 

- Der Richter wird bei der Standmusterung zu erst den Hund anfassen wollen.

- Bei diesem Anfassen durch den Richter sollte der Hund ein neutrales Verhalten zeigen.

- Der Hund wird vom Richter am ganzen Körper abgetastet.

- Er wird die Rippen des Hundes abtasten,

- bei Rüden das Vorhandensein beider Hoden überprüfen,

- das Gebiss wird kontrollieren

(Sie können helfen in dem Sie sich so hinter den Hund stellen das er sich nicht entziehen kann).

- begutachtet werden auch beim Hund

- die Ohren, die Augen, der Hals, die Rute, die Laufknochen

- und die Struktur des Haarkleides.

- Ebenfalls beurteilt werden

- die freundliche Ausstrahlung, die Mimik, und die Wesensveranlagung des Hundes.

- Das geschieht in dem der Richter den Hund anspricht und in dieser Situation den auf die Reaktionen des Hundes achtet.

- Der Richter wird Sie anschließend auffordern, den Hund zu bewegen.

- In diesem Fall führen Sie ihren Hund auf der linken Seite, laufen Sie ein Dreick, der Hund sollte dabei immer dem Richter zugewandt sein.

- Danach entfernen Sie sich mit dem Hund einmal gerade von dem Richter weg und kehren dann wieder zu ihm zurück.

- In dieser Zeit wird der Hund von Ihnen im lockerem Trab mit durchhängender Leine geführt.

- Danach kehrt der Richter zum Richtertisch zurück und diktiert den Steward/Ringhelfer die Bewertung des Hundes.

- Nun ist es an Ihnen ihren Hund bestmöglich dem Richter zu präsentieren.

- Stellen Sie den Hund so auf das der Richter ihn gut von der Seite beurteilen kann.

- Es sollte ein ausreichender Abstand zum Richtertisch eingehalten werden, das dient dazu das der Richter die Möglichkeit hat auch im Sitzen den Hund in der Gesamtheit beurteilen kann.

- Das ist der Moment der nun für die Bewertung entscheidend ist und es ist wichtig das, wenn Sie nervös sind, die Nervosität nicht auf ihren Hund übergreift.

- Lassen Sie sich durch nichts ablenken, konzentrieren Sie sich nur auf ihren Hund.

- Ist die Standmusterung beendet wird sich der Richter erheben und Sie mit ihren Hund zu ihren Platz zurück schicken.

- Nun ist die Möglichkeit gegeben das Sie mit ihrem Hund etwas entspannen können.

- Die erste Entscheidung ist gefallen wenn die Einzelbewertung geschrieben ist.

- Das ist die Zeit wo der Richter oder der Ringhelfer die Gruppe teilt.

- In dem Ring verbleiben alle Aussteller mit ihren Hunden die die Formwertnote

"vorzüglich" (v) bekommen haben.

- Die anderen Aussteller mit ihren Hunden dürfen den Ring nun verlassen.

- Es kommt relativ oft vor das der Richter zu den ausscheiden Ausstellern hingeht und sie mit einem Händedruck verabschiedet.

- Aber es kann auch der Fall sein das der Ringhelfer nur Ihre Startnummer aufruft und das ist der dann der Zeitpunkt der Ihnen anzeigt das Sie den Ring verlassen müssen.

- Können Sie mit ihrem Hund im Ring verbleiben, wird es nun sehr spannend.

- Jetzt kommt es auf Ihre gemeinsame Ausstrahlung mit ihrem Hund an.

- Alle Hunde die nun noch im Ring sind, sind meist gleichmäßig gut so das es nun noch einmal auf das Vorstellen der Hunde ankommt.

- An diesem Punkt angekommen müssen in der Regel alle Aussteller zusammen mit ihren Hunden noch einige Runden im Ring laufen.

- Vielleicht auch noch mal einzeln im Ring auf und ab laufen.

- Ist das geschehen kommt es zu einem letzten Aufstellen der Hunde, präsentieren Sie ihren Hund noch einmal von seiner vorteilhaftesten Seite.

- Am Ende dieser Ausstellung werden die Platztafeln aufgestellt.

- Die Platztafeln sind Schilder die nummeriert sind von 1 - 4.

- In der Regel wird mit dem viertplatzierten Hund angefangen, der Aussteller wird nun gebeten den Hund zu der entsprechenden Tafel zu führen.

- Dann werden der Reihenfolge nach die ersten Drei platziert

 

Bestandteile der Bewertung bei einer Hundeausstellung

 

Standmusterung allgemein

- In der Standmusterung ist es gerade wichtig das der Hund mit einer selbstbewussten Ausstrahlung den Richter überzeugt und motiviert und aufmerksam vor ihm steht.

- Der Hund sollte sein Gewicht gleichmäßig auf alle seiner Beine verteilen.

- Er sollte ungezwungen, frei und freudig zu Ihnen aufschauend vor Ihnen stehen.

- Sehr wichtig ist für ihren Hund das er das Stehen, von klein auf, mit viel Freundlichkeit und Konsequenz gewöhnt ist.

Der Hund sollte das Stehen immer als eine positive Übung erfahren haben.

- In der Standbewertung geht für den Hund schon einiges verloren wenn der Hund in sich zusammenfällt, keine Aufmerksamkeit zeigt und schlapp und desinteressiert vor dem Richter steht.

- Keine guten Chancen, eine gute Bewertung zu bekommen hat der Hund der sich unruhig und zapplig zeigt, der sich hinlegt, umher springt oder hinsetzt.

- Sinnvoll ist es darauf zu achten das der Hund nicht in die Sonne schaut oder geblendet wird, wenn sie scheint.

Durch den Lichteinfall der Sonnenstrahlen erscheint die gewünschte Augenfarbe

(schwarz- braun) erheblich heller und kann dadurch möglicherweise als fehlerhaft beurteilt werden.

- Ein positiver Effekt für die Bewertung kann auch ein geeignetes/vorteilhaftes Halsband sein.

- Ungeeignete Halsbänder, für manche Hunderassen, sind z.B.

schwere dicke Halsbänder das sind beispielsweise grobgliedrige Kettenhalsbänder und auch Lederhalsbänder.

- Eine negative Bewertung kann auch eine falsche Leine zur Folge haben.

Für einige Hunderassen am besten gar nicht erst verwenden:

Hanfstricke, Kettenleine mit Ledergriff, Felix-Leinen, verlängerbar-doppelte Leinen

- Durch das richtige Halsband und die richtige Leine wirkt das Gesamtbild ihrers Hundes sehr viel harmonischer und wirkt sich auch positiver auf die Bewertung des Hundes aus.

 

 

Das Gebiss

 

- In der Bewertung spielt das Gebiss des Hundes eine große Rolle,

da Zahnfehler sehr häufig vererbt werden bei den Hunden.

- Ist der Hund von klein auf, an die tägliche Zahnkontrolle/an das Zähneputzen gewöhnt dann wird er es auch geduldig bei der Standmusterung dulden.

- Kontrolliert der Richter das Gebiss des Hundes, können Sie ihm dabei helfen.

Sie können in soweit helfen das Sie ihren Hund so vor sich nehmen, das der Hund sich nicht dem Richter entziehen kann.

- Der Richter möchte alle Zähne des Hundes, also das komplette Gebiss, und jeden einzelnen Zahn von oben und unten sehen.

Um das das möglich ist müssen die Lefzen auf beiden Seiten, von vorne, nacheinander vorsichtig angehoben werden.

- Das Gebiss des Hundes wird somit auf die korrekte Zahnstellung und die Vollständigkeit überprüft.

- Diese Gebisskontrolle durch den Richter muss der Hund sich ohne Widerstand und Unruhe gefallen lassen.

- Mit unter kommt es auch vor das der Richter selber die Zähne des Hundes anschaut um sich zu versichern.

- Wissen Sie allerdings das der Hund damit Probleme hat, sollten Sie dies dem Richter mit sachlichen Worten verständlich machen.

- Bei einigen Hunderassen sollte dem Hund nach der Gebisskontrolle der Bart gekämmt werden.

 

 

Messen der Größe/Widerristhöhe des Hundes

- Sollte der Richter es für wichtig erachten den ausgestellten Hund zu messen so wird es im Ring ausgeführt.

- Durch das Messen des Hundes soll festgestellt werden ob der Hund mit seiner Größe im festgelegten Größenlimit liegt.

- Gemessen wird der Hund mit einem Körpermaß, das auf seinen Widerrist gelegt wird.

 

 

Das Vorführen des Hundes in Bewegung

 

- Der Richter wird Sie auffordern, den Hund zu bewegen.

- In diesem Fall führen Sie ihren Hund auf der linken Seite, laufen Sie ein Dreieck, der Hund sollte dabei immer dem Richter zugewandt sein.

- Danach entfernen Sie sich mit dem Hund einmal gerade von dem Richter weg und kehren dann wieder zu ihm zurück.

- Der Richter sollte die Drehbewegung gut sehen können das heißt für Sie das Sie um ihren Hund herum gehen.

- Meist geht die Vorführung in Bewegung zu Ende mit einem Lauf im Kreis, auch dabei sollte der Hund innen laufen.

- Manche Richter möchten auch das "Vorführdreieck" sehen.

- Der Hund muss bei diesem Vorführen gut leinenführig sein.

- Für dieses Vorführen legen Sie dem Hund die Ausstellungsleine an.

- Der Hund sollte immer zum Inneren des Frühringes und auf der linken Seite des Ausstellers mit einem ausdrucksstarkem und in einem flüssigen, gleichmäßigen Trab laufen.

- Das alles sollte an einer lockeren Leine geschehen.

- Auf keinem Fall sollte der Hund an der Kleidung und am Arm des Ausstellers spielen, auch knurren, herumschnüffeln und bellen sollte der Hund möglichst nicht.

Das Zerren an der Leine sollte es vom Hund aus auch nicht geben.

- Um dem Hund einen "natürlichen" Bewegungsablauf zu ermöglichen sollten Sie darauf

achten, dass

der Hund an einer losen Leine laufen kann.

Das heißt er darf nicht nach oben gezogen werden am Hals oder an einer straffen Leine geführt werden.

 

 

Endausscheidung auf der Hundeausstellung

 

- In der Endausscheidung wird es noch einmal spannend und es kommt nun wirklich auf jedes kleine Detail an.

- Meist bringt nur das bessere präsentieren des Hundes nun die Entscheidung für den Siegertitel.

- Bekanntlich sind Hunde mit der Bewertung vorzüglich (v) alle gleichmäßig gut.

- Hier gilt nun für Aussteller und seinem Hund noch einmal alle Konzentration aufzugebieten.

- Und zum Schluss bleibt nur dem Ausstellern mit seinem Hund viel Erfolgt zu wünschen.

 

Nach der Siegerehrung/Bewertung

 

Ist Ihr Hund schon bewertet worden, sollten Sie der Fairness halber mit ihrem Hund so lange im Ring bleiben bis auch der letzte Hund seine Bewertung bekommen hat.

 

 

Dinge die sich negativ auf eine gute Bewertung des Hundes auswirken

 

 

 

- wenn der Hund in sich zusammenfällt,

- wenn der Hund keine Aufmerksamkeit zeigt

- wenn der Hund schlapp und desinteressiert vor dem Richter steht.

- wenn der Hund sich unruhig und zapplig zeigt

- wenn der Hund sich hinlegt, umher springt oder hinsetzt.

- Der Lichteinfall durch Sonnenstrahlen lässt die gewünschte Augenfarbe

(schwarz-braun) erheblich heller und kann dadurch möglicherweise als fehlerhaft

beurteilt werden.

- für manche Hunderassen, sind das z.B. ungeeignete Halsbänder,

schwere dicke Halsbänder das sind beispielsweise großgliederige Kettenhalsbänder und

auch Lederhalsbänder.

- Eine falsche Leine

Für einige Hunderassen am besten gar nicht erst verwenden:

Hanfstricke,

Kettenleine mit Ledergriff,

Flexi-Leinen,

verlängerbar-doppelte Leinen

- Was die wichtigen/richtigen Dinge in diesem Fall für die Ausstellung des Hundes sind,

erfahren Sie sicherlich in einen Hundeverein in ihrer Nähe.

 

 

 

 

 

 

Dinge die sich positiv auf eine gute Bewertung des Hundes auswirken

 

- der Hund sollte gepflegt sein, sein Fell nicht riechen

- der Hund sollte weder übergewichtig sein, noch Untergewicht haben

- der Hund sollte ein solides Ringtraining absolviert haben

- der Hund sollte sich ruhig, aufmerksam und freundlich im Ring verhalten

je nach Rasse

- Eine weiche, sehr dünne Nylonleine, die an die Fellfarbe des Hundes angepasst ist

- ein dünnes, gerolltes Lederhalsband

- ein nicht eng anliegendes feingliedriges Kettenhalsband

- die Leine sollte der Fellfarbe des Hundes angepasst sein, sowie leicht und weich

- eine Kordel die an einem Halsband eingearbeitet ist oder auch eine aus

Leder-bestehende Leine eignen sich zum Vorführen der Hunde

- der Aussteller sollte seine Kleidung so wählen das sich der Hund gut abhebt davon.

 

 

 

 

 

 

Gründe die zur Disqualifikation führen bei Hundeausstellungen:

 

Auszug § 31 Ordnungsbestimmungen der VDH-Zuchtschau-Ordnung

1. Verstöße gegen diese Ordnung können mit Disziplinarmaßnahmen geahndet werden.

a) Mit dem Verbot der Teilnahme auf allen von VDH-Mitgliedsvereinen oder vom VDH durchgeführten Zuchtschauen für mindestens ein Jahr oder auf Dauer kann belegt werden, wer insbesondere

1. den geordneten Ablauf von Zuchtschauen stört,

2. einer Anweisung der Zuchtschauleitung zuwider handelt,

3. seinen Hund vor Veranstaltungsschluss aus dem Zuchtschaugelände entfernt,

4. sich ohne Berechtigung im Ring aufhält,

5. die den jeweils zur Bewertung anstehenden Hund bezeichnende korrekte Katalognummer nicht oder nicht deutlich sichtbar trägt,

6. einen nach § 7 Abs. 2 oder 4 nicht zugelassenen Hund in das Zuchtschaugelände einbringt,

7. aufgrund von „double -handling“ mehrfach von der Bewertung ausgeschlossenen wurde,

8. gegen § 12 Nr. 6 verstoßen hat.

 

b) Mit unbefristetem Verbot der Teilnahme auf allen von VDH-Mitgliedsvereinen oder vom VDH durchgeführten Zuchtschauen kann belegt werden, wer insbesondere

1. einen Zuchtrichter beleidigt oder dessen Bewertung öffentlich mündlich oder schriftlich kritisiert,

2. sich die Teilnahme durch falsche Angaben bei der Anmeldung erschleicht,

3. Veränderungen oder Eingriffe am gemeldeten Hund vornimmt oder vornehmen lässt, die geeignet sein können, den Zuchtrichter zu täuschen, oder solche Hunde vorführt oder vorführen lässt.

 

c) Mitgliedsvereine, die gegen diese Ordnung verstoßen, können mit befristetem oder dauerndem Verbot der Angliederung von Sonderschauen an Internationale oder Nationale Zuchtschauen, Ordnungsgeld bis zu 5.000,00 Euro oder Ausschluss belegt werden.§ 5 Abs. 4.8 der VDH-Satzung gilt entsprechend.

 

d) Veranstalter von Internationalen Zuchtschauen, die gegen diese Ordnung oder gegen die vom VDH-Vorstand verabschiedeten Verpflichtungserklärung zur Durchführung von Internationalen Zuchtschauen verstoßen, können mit einem Ordnungsgeld bis zu

5.000,00 Euro belegt werden.

 

 

 

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